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Wertschöpfungsketten in NRW im Kontext der Energiewende

Okt

17

2016

Neues Wuppertal Paper veröffentlicht

NRW kann als Schlüsselregion verstanden werden, die zum Gelingen der Energiewende entscheidende Beiträge leisten kann. Jedoch sind die anstehenden Herausforderungen nur in enger Kooperation mit weiteren deutschen Bundesländern und den umgebenden Industrieregionen des europäischen Auslands erfolgreich umsetzbar. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie von Georg Kobiela und Daniel Vallentin. Sie haben drei exemplarische Wertschöpfungsketten aus unterschiedlichen industriellen Bereichen untersucht. Alle drei kennzeichnet eine große strategische, wirtschaftliche bzw. seitens des Energiebedarfs und der Treibhausgasemissionen quantitative Relevanz für die Energiewende speziell in NRW. Politische Unterstützung, aber auch Regulierung sind nötig, um die Transformation der industriellen Infrastruktur voranzutreiben. Die Steuerbarkeit solcher Prozesse hängt zudem laut Kobielas und Vallentins Analyse auch davon ab, in welchem Umfang die industriellen Prozesse innerhalb NRWs angesiedelt sind. Die entsprechenden Wertschöpfungsketten weisen gerade im Fall NRW einen niedrigen Grad an Geschlossenheit auf, wie die Autoren zeigen, weshalb die Einbindung weiterer Regionen und höherer politischer Ebenen in den Transformationsprozess notwendig ist.

Das Wuppertal Paper "Wertschöpfungsketten in NRW im Kontext der Energiewende. Eine Megaanalyse bezüglich Stahl, polymeren Werkstoffen und dem Anlagenbau in der erneuerbaren Energiewirtschaft" steht auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts zum Download zur Verfügung.

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