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Malaysia: Anpassung der Einspeisevergütung für PV-Anlagen geplant

Mai

25

2012

Vor allem aufgrund der dynamischen Marktentwicklung für Photovoltaik und der vergleichsweise schlechteren Entwicklung alternativer Erneuerbare-Energien-Technologien plant die malaiische Behörde für nachhaltige Energieentwicklung „Sustainable Energy Development Authority (SEDA)“ die Kürzung der Einspeisetarife für Photovoltaik.

Nach Angaben des Präsidenten der SEDA, Badriyah Abdul Malek, werden PV-Anlagen im Vergleich zu anderen Technologien überproportional stark gefördert. Das steht aber im Gegensatz zu dem von der Regierung veröffentlichten „National Renewable Energy Policy and Action Plan”, der vorsieht, das technische Potenzial weiterer Technologien wie Biomasse und Kleinwasserkraft stärker zu nutzen.

Der aktuelle Einspeisetarif (vgl. u.a. ) führte zu 348 Bewerbungen für PV-Anlagen mit einer installierten Kapazität von 311,6 MWel; dem gegenüber wurden für alle anderen Erneuerbare-Energien-Technologien 29 Projekte mit 140 MWel beantragt. Aus diesem Grund plant die SEDA die Vergütungssätze noch vor Beginn der nächsten Ausschreibungsrunde, die von Juli bis August vorgesehen ist, anzupassen.

Neben dem vorteilhaften Einspeisetarif für PV-Strom sieht die SEDA vor allem das im Vergleich einfache Genehmigungsverfahren für Photovoltaikanlagen als Grund für die stärkere Entwicklung. Unternehmen und Interessenten bemängelten den hohen bürokratischen Aufwand, der sich für Biomasse- oder Kleinwasserkraftanlagen in manchen Fällen bis zu 36 Monate hinzieht.

Deutsche Solar-Unternehmen können noch von dem lokalen Marktwachstum profitieren. Der Leitfaden " " beschreibt das Genehmigungsverfahren und das Einspeisetarifsystem Malaysias im Detail.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu: ,

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