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Luftwärmepumpe rein, Nachtspeicheröfen raus

Feb

02

2012

Minusgrade machen deutlich, wie sehr man von einer funktionierenden Heizung abhängig ist. Mit den vielfach hohen Heizkosten geht aber immer auch der Gedanke einher, im kommenden Frühling, das „Thema Heizung“ anzugehen. Dabei ist ein Austausch nicht immer ganz freiwillig. Jeder der jetzt noch mit einem Nachtspeicherofen heizt, wird in den kommenden Jahren gesetzlich dazu gezwungen sein, ein anderes Heizsystem zu installieren. Diese Erfahrung machte auch Werner Rickert aus Soest, der sich im Herbst 2010 dafür entschied, seine Nachtspeicheröfen durch eine Luftwärmepumpe zu ersetzen.

„Eigentlich hatten wir vor, die alten Wärmespeicher durch neue Geräte zu ersetzen. Aber so richtig glücklich waren wir mit dieser Lösung nicht, denn wir wollten unbedingt erneuerbare Energien nutzen und die monatlichen Kosten senken. Deshalb haben wir uns überlegt, ob es nicht eine bessere Lösung geben könnte“, erzählt der 64-Jährige. Mit der Entscheidung für eine Luftwärmepumpe beheizt Rickert sein mittlerweile mehr als dreißig Jahre altes Haus deutlich kostengünstiger: Während seine alten Nachtspeicheröfen in einem einzigen kalten Monat wie etwa im Dezember 2009 schon mal 1.800 Kilowattstunden verbrauchten, lag der Energiebedarf der neuen Luftwärmepumpe in den drei ebenfalls sehr kalten Wintermonaten Dezember 2010 sowie Januar und Februar 2011 bei insgesamt gerade einmal 1.600 Kilowattstunden.

Dieses Beispiel zeigt, dass eine Luftwärmepumpe auch in einem „Altbau“ effizient eingesetzt werden kann. Um die Luftwärmepumpe noch weiter zu optimieren, wurden zusätzlich noch spezielle Austauschkonvektoren installiert. Diese wurden an Stelle der alten Wärmespeicher in jedem Raum installiert und benötigen eine deutlich geringere Vorlauftemperatur als herkömmliche Radiatoren, um den Raum mit der benötigten Wärmeenergie zu versorgen. Durch ein integriertes Gebläse kann die Vorlauftemperatur auf maximal 40 Grad begrenzt werden. Mit einer Bautiefe von nur 142 Millimetern ist der Austauschkonvektor dabei genauso schmal wie ein normaler Heizkörper.

Quelle

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