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Klever X Commuter – flüsterleiser Schönling im Alltagstest

Aug

12

2017

Klever X Commuter Test 2017 Über die Modelle der KYMCO-Tochter Klever Mobility aus Köln haben wir hier schon öfters berichtet und sind viele Neuheiten jeweils auch auf der Eurobike gefahren. Jetzt wurde es aber Zeit, ein Modell auch einmal über eine längere Strecke in heimischer Umgebung zu fahren. Das aktuelle Klever X Commuter hat sich hierfür regelrecht angeboten und wurde so für eine kurze Zeit lang unser Gast im Fuhrpark.

Das neue Modell, welches erst im letzten Jahr vorgestellt wurde, läuft nahezu unverändert auch in der nächsten Saison weiter. Einzig in Sachen Farbgebung und diversen Ausstattungsdetails finden laut Klever Änderungen statt, so dass man sich hier mit einem nagelneuen Modell modisch und technisch auf der Höhe der Zeit befinden kann.

Das Klever X Commuter im Detail

Unser Testmodell, welches uns von Klever Mobility zur Verfügung gestellt wurde, hatte keinerlei modische Allüren nötig, sondern kam auf den ersten Blick im klassischen Weiß daher. „Snow white“ heißt die Farbe bei Klever und korreliert gut mit den schwarzen Elementen der anderen Komponenten, was dann doch ein schönes und stimmiges Design ergibt.

Besonders sticht natürlich der besonders gestaltete Rahmen hervor, der sogenannte „Loop-Frame“, welcher als zentrales Element die Blicke auf sich zieht. An ihm, so scheint es zumindest, sind sämtliche Komponenten festgemacht. Positiv ist ebenso, dass sämtliche Kabel und Züge im Rahmen verlaufen, was diese vor Schmutz und Beschädigung schützt.

Die Kabel und Züge gehen übrigens am Lenker direkt in den Vorbau und laufen innen weiter, bis sie dann unten auf Höhe des Scheinwerfers bzw. in  der Nähe des Tretlagers wieder austreten, um dann ihrer Funktion nachzukommen. Elegant gelöst, was sich dann auch in Sachen Haltbarkeit positiv bemerkbar machen dürfte.

Der Akku des Systems, welcher mit 360 Wh für den Anwendungszweck im urbanen Raum ausreichend dimensioniert ist, findet geschützt in der Rahmenmitte seinen Platz, wo er sich an das Gehäuse der Steuerung schmiegt. Als zusätzliches Designelement geht Klever hier bei den gegensätzlichen Weg wie derzeit die meisten anderen Hersteller und versteckt bzw. integriert den Akku nicht.

Sollte einem die Akkugröße nicht ausreichen, sind Zusatzakkus im Angebot der Kölner verfügbar, deren Kapazitäten bis zu 570 Wh erreichen. Für den Transport der zusätzlichen Energiequelle ist auch eine Tasche von Ortlieb im Programm, womit der Akku stilvoll am Gepäckträger des E-Bikes befestigt werden kann und auf der Fahrt zum schnellen Wechsel bereitsteht.

Der zugehörige Antrieb ist eine Eigenentwicklung aus dem Mutterkonzern KYMCO und bildet zusammen mit der Steuerungseinheit und dem Bedienteil das sogenannte BIACTRON-System, welches beim Klever X Commuter sogar schon in einer zweiten Version zum Einsatz kommt. Der hier eingesetzte Heckmotor mit 250 Watt leistet ein Drehmoment von maximal 43 Newtonmeter und sollte damit auf jeden Fall für nahezu alle Strecken in der Stadt genügend Antriebspower bieten.

Sollte man einmal negativ beschleunigen müssen  

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