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Hamburg Energie: Vorwurf der Dumpingpreise

Mai

25

2012

Hamburg Energie muss sich derzeit mit Vorwürfen zu Dumpingpreisen im Stromsegment auseinandersetzen. Dem seit 2009 am Markt aktiven Ökostromanbieter wird vorgeworfen, durch seine Preispolitik den Strommarkt zu verderben. Hamburg Energie wies diese Vorwürfe jedoch von sich. Ein Grund für die günstigen Preise des Tochterunternehmens sei die Möglichkeit des Konzerns, sich die Stromanbieter selbst aussuchen zu können, da das Unternehmen Ökostrom einkauft. Dies führe zu einer vorteilhaften Kostenstruktur und zu kalkulierbaren Strompreisen, so Michael Beckereit, Geschäftsführer von Hamburg Energie. Die aktuelle Preispolitik gibt dem Energieunternehmen recht. Versorgte man 2009 15.000 Kunden mit Ökostrom, sind es mittlerweile über 80.000 Verbraucher. Begünstigt wurde dies weiterhin auch durch die Atomkraftkatastrophe in Fukushima in Japan und den damit ausgelösten Ökostromboom. Dennoch schreibt Hamburg Energie noch keine schwarzen Zahlen. Im Jahr 2011 musste man 1,4 Millionen Euro Verlust hinnehmen. Die Kalkulationen hatten jedoch weitaus größere Verluste vorhergesagt, so dass man bei Hamburg Energie im Jahr 2012 zum allerersten Mal Gewinnen einfahren will. Verluste für neue Stromanbieter am Markt sind keine Seltenheit. Häufig kann erst nach einigen Jahren wirtschaftlich gearbeitet und Gewinn erzielt werden. Über den Autor: Jan Schäfer schreibt seit 2009 Energienachrichten und Blogbeiträge für GetPrice.de und StromAuskunft.de. Du kannst Jan auf Google+ folgen.

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