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Entzug des Lebensraumes: Abbau von Lithium um jeden Preis?

Dez

16

2011

Jujuy, 16. Dezember 2011, Durch die steigenden Preise von Lithium auf dem Weltmarkt, bedingt durch die drastisch ansteigende Nachfrage nach diesem Rohstoff, ist einigen Unternehmen jedes Mittel recht um an den begehrten Rohstoff zu gelangen. In Argentinien will nun ein Bergbauunternehmen in einer Andenprovinz im Nordwesten an einer Salzstätte Lithium abbauen. Das bedroht aber den Lebensraum der Indigener Völker, da diese Völker seit Generationen die Salzstätte nutzen, um die Böden zu bewirtschaften. Das gewonnene Salz wird als Kochsalz verwendet und auch für die Haltung der Tiere.

Das Bergbauunternehmen möchte nun den Indígenas den Zugang zur Salzstätte verbieten. Die Bewohner sehen ihre Rechte verletzt, auch weil sie noch nicht einmal in die Planungen mit einbezogen worden sind. Zudem wird für die Gewinnung von Lithium viel Wasser benötigt, das die Völker aber dringend für die Bestellung ihres Landes benötigen. Auch von der argentinischen Regierung ist keine Hilfe zu erwarten.

Nun schaltete sich die UNO ein und stattete den Indígenas einen Besuch ab. Die UNO informierte sich über die dortigen Menschenrechtsverletzungen durch die argentinische Regierung sowie durch das Bergbauunternehmen. Die UNO nimmt nun Kontakt zur Regierung auf, um Empfehlungen für das weitere Vorgehen auszusprechen.

Wie weit darf ein Unternehmen gehen, um die drastisch ansteigende Nachfrage nach Lithium zu befriedigen?

Quelle: LithiumWorld – Michael Ziegler

Quelle

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