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Die Energiewende kommt mit dem Tieflader

Okt

26

2015

Die ersten Schwerlasttransporter mit Großkomponenten erreichen Windpark Amöneburg-Roßdorf / Anfahrt über Landstraße 3048 / Bis Ende KW 44 sollen alle Turmtransporte abgeschlossen sein

Themen: Wind

Die Bauarbeiten am Windpark Amöneburg-Roßdorf nehmen weiter Fahrt auf: Die fünf Fundamente für die Windräder vom Typ GE 2.5-120 sind gegossen, die ersten Turmsegmente auf der Baustelle eingetroffen. Per Sondertransport erreichten sie in der vergangenen Woche ihren Bestimmungsort südlich von Roßdorf. Noch bis Anfang November wird der Windpark jeweils in den frühen Morgenstunden mit Turmteilen beliefert. Angefahren wird er über die Landstraße 3048.


Größe und Gewicht der Ladung erklären, warum die Sondertransporte vor allem nachts stattfinden: Bis zu 9,50 Meter lang und 3,80 Meter hoch sind die größten der geladenen Turmsegmente. Ihr Gewicht: rund 40 Tonnen – Schwerstarbeit für die bis zu 50 Meter langen Tieflader. Noch zweieinhalb Wochen steuern sie von Dienstag bis Samstag den Windpark in den frühen Morgenstunden an.


Den weiteren Ablauf auf der Baustelle erläutert juwi-Bauleiter Michael Kaiser: „In den kommenden Tagen setzt ein Spezialkran die einzelnen Segmente Schicht für Schicht aufeinander – und das ganz ohne Mörtel oder sonstige Ausgleichsschicht. Erst wenn die Segmente ihre endgültige Höhe erreicht haben, werden sie verspannt und im Fundamentfuß verankert.“ Verlängert wird der konisch zulaufende 84 Meter hohe Betonturm abschließend mit einem 55 Meter langen Stahlrohr. Das verleiht zusätzliche Höhe. Auf diese Weise entstehen in den kommenden Wochen fünf 139 Meter hohe und mehr als 1.000 Tonnen schwere Hybrid-Türme.


„Für einen allzeit sicheren Stand der Anlagen sorgen neben dem verspannten Turm die fünf Schwerkraftfundamente“, so Michael Kaiser weiter. „Jedes hat einen Durchmesser von mehr als 20 Metern. Sie leiten alle ankommenden Lasten sicher in den Erdboden ab.“
Stehen die Türme, werden im nächsten Bauabschnitt Maschinenhaus und Rotorblätter der GE 2.5-120 gezogen. Dieser speziell für Binnenlandstandorte konzipierte Anlagentyp ist ein wahrer Windsammler. Der Rotordurchmesser beträgt stolze 120 Meter. Die drei 59 Meter langen Flügel überstreichen mit jeder Umdrehung eine Fläche von 11.310 Quadratmetern. Das entspricht etwas mehr als anderthalb Fußballfeldern. Der 2,5 Megawatt starke Generator wandelt die Energie des Windes dann in klimafreundlichen Strom um. Pro Jahr kommen auf diese Weise 40 Millionen Kilowattstunden zusammen. Das reicht aus, um 11.000 Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen. In Betrieb gehen soll der Windpark im Frühjahr 2016.

Die fünf Schwerlastfundamente sind betoniert. Nun folgt die Anlieferung der Turmteile für den Windpark Amöneburg-Roßdorf

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