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AHK-Geschäftsreise USA/Kalifornien & Illinois: Energiespeicher zur Integration von erneuerbaren Energien (Lithium-Ionen-Speicher)

Jul

17

2017

Während der AHK-Geschäftsreise nach Kalifornien und Illinois, die in der Zeit vom 12. bis zum 16. Februar 2018 stattfindet, haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, sich über die Marktpotentiale für Stromspeicher und Netztechnik zu informieren und erste wichtige Geschäftskontakte zu generieren. Die AHK USA/San Francisco organisiert am 12. Februar zunächst ein Vorabendbriefing, welches dem gegenseitigen Kennenlernen der Delegationsteilnehmer dient und sie auf den Ablauf der Reise, sowie die Besonderheiten des Zielmarkts vorbereitet. Die deutschen Unternehmen haben die Möglichkeit ihre Produkte und Dienstleistungen „made in Germany“ während einer eintägigen Fachkonferenz in San Francisco am 13. Februar vor einem einheimischen Fachpublikum zu präsentieren, welches sich aus Vertretern der Wirtschaft, Politik und von Verbänden aus Kalifornien und Illinois zusammensetzt. An den darauffolgenden Tagen (14.-16. Februar 2018) werden die vorab mit der USA/San Francisco sowie mit der AHK USA/Chicago  abgestimmten, individuellen Gesprächstermine mit potentiellen Geschäftspartnern in Kalifornien und Illinois wahrgenommen. Die Geschäftsreise wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und soll den deutschen Unternehmen den Markteinstieg in den USA erleichtern.

Möglichkeiten der Teilnahme

Die AHK-Geschäftsreise nach Kalifornien und Illinois richtet sich vorrangig an deutsche Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Energiespeicherung und der Netztechnik anbieten und erste Kontakte im Zielmarkt knüpfen möchten. Geschäftsmöglichkeiten bieten sich besonders für Lithium-Ionen-Speicher, Smart-Grid-Technologie sowie Micro-Grid-Technologie. Die Anmeldung erfolgt über die energiewaechter GmbH, die in Zusammenarbeit mit der AHK USA/San Francisco die Organisation und Umsetzung der AHK-Geschäftsreise übernimmt.

Kalifornien und Illinois als attraktive Märkte für deutsche Unternehmen der Energietechnik

Aufgrund des steigenden Anteils der erneuerbaren Energien im Netz ergeben sich Herausforderungen für die kalifornischen Netzbetreiber hinsichtlich der Netzstabilität. Im Jahr 2012 führte der unabhängige Netzbetreiber California Independent System Operator (CAISO) eine Analyse durch, die die Energieproduktion und -nachfrage bis 2020 projiziert, um die zu erwartende Netzlast zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten aufzuzeigen.

Um die Netzstabilität sicherzustellen, benötigt CAISO einen Mix an Energieressourcen, die sich nicht nur schnell nutzen lassen, sondern die sich für eine Energiegewinnung eignen, die mehrfach am Tag gestartet und gestoppt werden kann. Im Oktober 2015 unterschrieb der kalifornische Gouverneur Jerry Brown zudem das ambitionierte RPS-Gesetz, das Kalifornien bis 2030 einen EE-Anteil von mindestens 50 % vorschreibt. Damit hat sich Kalifornien für den Ausbau der erneuerbaren Energien Ziele gesetzt, die mit den deutschen Zielen vergleichbar sind.

Neben Kalifornien stellt auch der Bundesstaat Illinois ein Kerngebiet für die Themen Smart Grid und Energy Storage dar, weil in Chicago zahlreiche Unternehmen (z.B. GE Energy, Invenergy, S&C Electric und Silver Spring Networks), Organisationen und Inkubatoren (Chicago Advanced Energy, Smart Grid Cluster von Energy Foundry), sowie Forschungseinrichtungen wie das Argonne National Laboratory ihren Sitz haben. Für das ARPA-E Program, welches sich neuen Energiespeichermethoden widmet, erhielt Argonne eine Förderung der US-Bundesregierung in Höhe von 120 Mio. USD.

Aktuell (Stand April 2016) sind in den USA laut dem US Department of Energy (DOE) insgesamt 659 Energiespeicheranlagen ins Stromnetz integriert, die eine Gesamtleistung von 31.452 MW erbringen könnten. Ca. 85 % der installierten Leistung stammen von Pumpspeicher-Wasserkraftwerken. Fast die Hälfte aller Projekte befindet sich im Westen der USA; alleine in Kalifornien sind es 269 Anlagen mit einer kumulierten Leistung von 7.389 MW.

Kalifornien und Illinois bieten für deutsche Unternehmen aus den Bereichen Energiespeicherung und Netztechnologie vielfältige Möglichkeiten der Kooperation. Smart Grid- und Smart Meter-Lösungen sind in Illinois vor allem aufgrund der Netzmodernisierungsmaßnahmen der lokalen Stromversorger ComEd und Ameren gefragt. Sowohl Startups und etablierte Unternehmen, die Speicher und Integrationslösungen anbieten, als auch renommierte Forschungseinrichtungen haben Ihren Sitz in den beiden Bundesstaaten. Dies ermöglicht deutschen Unternehmen gute Chancen für einen Markteinstieg.

Organisation und Ansprechpartner

Für allgemeine Fragen bezüglich des Ablaufs der Geschäftsreise sowie des Anmeldevorgangs können Sie sich gerne an Frau Vargas, Consultant bei der energiewaechter GmbH, wenden. Sollten Sie konkrete Fragen zum Marktpotential, den Erfolgschancen Ihres Unternehmens im Zielmarkt oder den möglichen vermittelbaren Kontakten haben, so empfehlen wir Ihnen die kostenlose und unverbindliche Telefonberatung durch die Zielmarktexperten der Auslandshandelskammer in San Francisco.

Camila Vargas 
Consultant | energiewaechter GmbH

E-Mail: cv@energiewaechter.de
Tel.: +49 (0)30 7974441-21

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung

Von: 12.02.2018
Bis: 16.02.2018
Ort: San Francisco
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